Stadtbranchenbuch vs. lokale Suche
Ein Thema beschäftigt meine Gedanken schon ein paar Tage. Wie lange wird es noch Gelbeseiten geben?
Nein, im ernst. Durch die lokale Suche in Google stehen die Branchenbücher auf der Kippe. Mit dem einzug der Silversurfer ins Internet, zieht auch das Argument von Gelbenseiten nicht mehr, dass es noch enorm viele ältere leute gibt die noch Gelbeseite nutzen. Ich habe es Live beobachtet wie die Gelbenseiten Jahr fürs Jahr im Büro weniger benutzt werden. Genau so sieht es in privaten Haushalten aus.
Die Suche dort ist einfach unbequem(blättern), zeitaufwändig(blättern) und nicht transparent. Außerdem kommt da nur der rein wer auch zahlt was bei Google nicht zwingend der Fall ist.(Suchmaschinenoptimierung und Adwords lassen wir außen vor)also nicht objektiv.
Ein Kunde berichtete mir nur nach einem Monat als wir mit der lokalen Suchmaschinenoptimierung angefangen haben, das er bereits mehr Anfragen durch bessere Platzierung mit Keyword + Ortsname hatte als durch Gelbeseiten im ganzen Jahr. Dabei ist so ein Brachenbucheintrag nicht gerade das billigste. Es liegt so weit ich das kenne bei über 1000 € im Jahr. Dabei kann manmit diesem Budget in meisten Fällen sehr viel im Bereich lokale Suchmaschinenoptimierung erreichen. Selbst durch AdWords gibt es in den meisten Fällen mit diesem Budget mehr Anfragen.
Wie bereits geschrieben, es sieht so aus das die Printwerbung langsam an Macht verliert. Eigentlich auch schade…
Es lohnt sich also mehr, einen SEO-Auftrag mit kleinem Budget für die regionale Werbung zu vergeben als die Einträge in Stadtbranchenbücher. Es auch viel transparenter(durch z.B. Suchanfragen-Schätzung) und flexibeler(Nicht für 1 Jahr gebunden).